Das Dorf Custonaci

Das Dorf Custonaci

Es ist ein malerisches Dorf mit einem belebten und malerischen Ortskern.

Die Umgebung von Custonaci

Custonaci ist ein kleines, aber feines Dorf, welches sich am Fuß des Monte Cofano befindet. Custonaci ist bekannt durch den Abbau von Marmor, der hier auch überall verschwenderisch verbaut wird. Schon die Anfahrt nach Custonaci zeigt, das hier der Marmorabbau immer noch in vollem Gange ist. Denn es handelt sich um einen sehr beliebten und nachgefragten Marmor mit seiner hellen und elfenbeinerne Farbe. Custonaci ist ein Ort mit dem zweitgrößten Marmervorkommen Italiens.

Cornino, ein Ortsteil von Custonaci befindet sich am Tyrrhenischen Meer und ist der traditionelle Badeort der Custonacesi, hier verbringen die Bewohner ihre Sommer und genießen das Meer.

Nicht weit davon entfernt befindet sich die Grotta Mangiapane von Custonaci, eine Höhle aus der Jungsteinzeit, die heute von einer Gruppe Personen noch zeigt, wie das Leben in dieser Höhe seinerzeit einmal gewesen sein musste.

Das Dorf Custonaci

Es fällt sofort auf, wenn man in das Dorf fährt. Hier ist alles wie geleckt. Die Häuser gepflegt und irgendwie erinnert es an Erice, der kleine historische Ort, der auf dem Berg bei Trapani thront. Schmale Gassen und immer wieder ein fantastischer Blick auf den Golf von Bonagia.

Die wunderschöne Wallfahrtskirche Maria Santissima di Custonaci befindet sich im Zentrum des Ortes auf dem höchsten Punkt. Es handelt sich um eine Wallfahrtskirche aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute mehrere Umgestaltungen und Erweiterungen hat über sich ergehen lassen müssen. Das Ergebnis jedoch ist beeindruckend sollte unbedingt besucht werden.

Außerdem gibt es in Custonaci eine Bibliothek, weitere Kirchen und einen Park, den Park Cerriolo.

Park Cerriolo

Der Park verband früher die Altstadt von Custonaci mit den Höhlen von Scurati und bietet einen herrllichen Ausblick auf den Golf von Bonagia. Aber nicht nur das von hier aus hat man auch einen wunderbaren Blick auf den Monte Erice und im Norden auf den impsanten Monte Cofano.

Wenn man auf dem alten Maultierpfad in den Park hineingeht und durch die niedrigen, für die mediterrane Macchia typischen Sträucher wie die Zwergpalme wandert, gelangt man zu seinen interessanten Höhlen, wie beispielsweise der „Cufuni“ genannten Höhle mit ihren Stalaktiten- und Stalagmitenformationen.